Formen des Keratokonus

Es gibt zwei verschiedene Formen des Keratokonus: die stille Form, „Forme Fruste“ genannt, und die progressive Form.

Forme Fruste

Diese stille Form des Keratokonus ist die häufigste und harmlosere Form der Krankheit. Für den Patienten ist sie von einer normalen Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) nicht zu unterscheiden. Der Keratokonus wird in den meisten Fällen mit einer Brille korrigiert. Der Unterschied zum Astigmatismus ist nur für den Facharzt zu erkennen. Leidet ein Patient an dieser Form des Keratokonus, muss er zwar regelmäßig ärztlich beobachtet werden, eine Behandlung ist aber nicht erforderlich.

Progressive Form

Tritt der Keratokonus bereits in jüngeren Jahren auf - etwa in der Pubertät – handelt es sich meist um die progressive Form der Krankheit. Meist helfen hier formstabile Kontaktlinsen besser als Brillen, da diese zusätzlich Druck auf die verwölbte Hornhaut ausüben und den Keratokonus dadurch besser ausgleichen. Ist die Krankheit noch nicht zu weit fortgeschritten, reichen diese speziell angefertigten Kontaktlinsen aus.

Schreitet die Verwölbung der Hornhaut weiter voran, so kann dies dazu führen, dass Kontaktlinsen nicht mehr halten und herausfallen. Außerdem kann es passieren, dass die Hornhaut so dünn wird, dass sie perforieren und vernarben kann.

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